Audiovisuelle Info-Box (1973)

Über mich

Hier soll einmal ein Text „Über mich“ stehen.
Hier soll stehen, dass ich zuerst eine handwerkliche Lehre als Siebdrucker gemacht habe bevor ich in Dortmund 10 Semester Fotografie studiert habe.
Meinen Abschluss habe ich dann als erster Student des Fachbereichs Design mit einer audiovisuellen Diaschau gemacht.
Meine erste „richtige“ Stelle war in Wuppertal. Auf meiner Visitenkarte stand „AV-Producer“. Zwei Jahre später machte ich mich mit einem Studio für  audio-visuelle Medien selbstständig und bin dann fast 30 Jahre von Dortmund nach Wuppertal gefahren. Hier sollte vielleicht auch stehen, dass ich seit Mitte der  70iger Jahre für eine Vielzahl von Großkunden wie zum Beispiel Mannesmann AG, Ford Deutschland und Opel/GM oder auch für die Henkel AG und Vorwerk als Designer und Medienproduzent gearbeitet habe. Ebenso für namhafte Werbe- und Eventagenturen. Vielleicht soll ich auch erwähnen, dass ich für meine Arbeit und die meines Teams mehrfach Ausgezeichnet wurde.

Viele Medien wurden bis Mitte der 90iger Jahre noch analog hergestellt. Ich setzte aber schon Anfang der 90ziger Jahre auf „digital“ und designte an AMIGA 4000- Computern Kleinbild-Dias mit homogenen Farbverläufen und
12 „frei“ wählbaren Schriften. Zu der Zeit ein Quantensprung in der AV-
Kommunikation und Präsentation von projizierbaren Inhalten.

8 Feld Multivision mit 16 Projektoren
Durch den Einsatz von mehreren Projektoren auf eine Bildfläche konnten sich durch Überblendungen die Dias „filmisch bewegen“.
Die Projektorensteuerung erfolgte ebenfalls über einen AMIGA. Manchmal etwas abenteuerlich aber es hat fast immer funktioniert. Seit dieser Zeit gestaltete ich mit Maus oder Tablett für die unterschiedlichsten Bereiche. Innerhalb dieser Zeit erweiterte ich durch 3D Dia-Projektionen, im Polarisationsverfahren, die Möglichkeiten zum perfekten 3D Raumerlebnis. Dieses Raumerlebnis setzte ich auch für die SWATCH Group zur Entscheidungsfindung zur Neugestaltung alle europäischen Shops ein. Projiziert wurden drei unterschiedliche Shop-Konzepte, in der Größe1:1.
Die Entscheidung wurde einstimmig getroffen und hat der SWATCH Goup viel Zeit, Nerven und letztendlich viel Geld gespart.

In den 2000er Jahren habe ich durch die Veränderung in der analogen Welt mich zunehmend mit der visuellen Gestaltung von Event- und Experiential Marketing beschäftigt. Erst begann ich mit freien, assoziativen Skizzen und skizzenhaften Grundrissen, später immer mehr mit Realen 3D Simulationen die das Ereignis möglichst realistisch und aus unterschiedlichsten Perspektiven abbildeten.
Zu erwähnen wäre vielleicht noch ein umfassendes Know-how in der Gestaltung und Produktion von holografischen, frei im Raum schwebenden Inhalten, nach dem „Peppers-Ghost-Prinzip“. Aber das ist eine ganz eigene und andere Geschichte. Ich selbst würde mich als medialen Allrounder mit über 40 Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Fotografie/Film/Design bezeichnen. Wie schon gesagt:
Das sollte hier mal „Über mich“ stehen.