Über mich

Mein Name ist Wolfgang Schreier und hier soll einmal ein Text „Über mich“ stehen.
Hier soll stehen, dass ich zuerst eine Lehre im Betrieb meines Vaters als Siebdrucker gemacht habe bevor ich in Dortmund 10 Semester Fotografie und Design studiert habe. Meinen Abschluss habe ich dann als erster Student des Fachbereichs „visuelle Kommunikation/Design“ mit einer audiovisuellen Diapräsentation gemacht. Meine erste Stelle war in Wuppertal. Auf meiner Visitenkarte stand jetzt „AV-Producer“.

 

1973; INFOBOX
„DORTMUND – STADT DER KONTRASTE“ ein audiovisuelles Programm zur Stadtinformation und Imagewerbung.
Das System war einen pultförmiges Kunststoffstoffgehäuse mit eine Rück-projektionsscheibe. Im inneren der INFOBOX befindet sich ein KODAK
Carousel Diaprojektor und ein Tonwiedergabegerät (Cartridge) sowie Lautsprecher. Das Dia-Programm konnte über einen Taster individuell gestartet werden.

 

Zwei Jahre später machte ich mich mit einem Studio für audiovisuelle Medien selbstständig und bin dann fast 30 Jahre von Dortmund nach Wuppertal gefahren. Hier sollte vielleicht auch stehen, dass ich ab den 70iger Jahren für eine Vielzahl von Großkunden wie zum Beispiel Mannesmann AG, Ford Deutschland und Opel/GM oder auch für die Henkel AG und Vorwerk als Designer und Medienproduzent gearbeitet habe. Ebenso für Werbe- und Eventagenturen. Vielleicht soll ich auch erwähnen, dass ich für meine Arbeit und die meines Teams mehrfach Ausgezeichnet wurde.
Viele Medien wurden bis Mitte der 90iger Jahre noch analog hergestellt.
Ich setzte aber schon Anfang der 90ziger Jahre auf „digital“ und designte an AMIGA 4000 – Computern Kleinbild-Dias mit homogenen Farbverläufen und 12 „frei“ wählbaren Schriften. Zu der Zeit ein Quantensprung in der AV-Kommunikation und Präsentation von projizierbaren Inhalten.

1986; PPG World Class Finish, Multivision mit 16 Projektoren

Durch den Einsatz von mehreren Projektoren auf eine Bildfläche konnten
sich durch Überblendungen die Dias „filmisch bewegen“.
Die Projektorensteuerung erfolgte ebenfalls über einen AMIGA Computer.
Zusätzlich wurden auch 35mm Filmprojektoren in die Multivisionen integriert.
Seit dieser Zeit gestaltete ich mit Maus oder Tablett für die unter-schiedlichsten Bereiche. Innerhalb dieser Zeit erweiterte ich durch 3D Dia-Projektionen, im Polarisationsverfahren, die Möglichkeiten zum perfekten
3D Raumerlebnis. 

 

1988; Multivision für BEIERSDORF BDF…
18 KODAK Dia-Projektoren und 35mm Filmprojektor Zuspielung

Dieses Raumerlebnis setzte ich u.a. auch für die SWATCH Group zur Entscheidungsfindung zur Neugestaltung alle europäischen Flagshipstors und Shops ein.
Zuerst wurden die unterschiedlichen Shop-Konzepte, gebaut in Wien, Amsterdam und Zürich, in 3D (Stereo) fotografiert.
Zur Entscheidungsfindung wurden diese Shops in Originalgröße, also 1:1, dem internationalen Managingboard per 3D-Projektion präsentiert.
Die Entscheidung, welches Shopkonzept europaweit umgesetzt werden sollte, wurde nach der 3D Präsentation einstimmig getroffen.

 

Polarisationsbrille
zur räumlichen Betrachtung von projizierten 3D Dias

In den 2000er Jahren habe ich durch die Veränderung in der analogen Welt mich zunehmend mit der visuellen Gestaltung von Event- und Experiential Marketing beschäftigt. Erst begann ich mit freien, assoziativen Skizzen und skizzenhaften Grundrissen, später immer mehr mit Realen 3D Simulationen die das Ereignis möglichst realistisch und aus unterschiedlichsten  Perspek-tiven abbildeten. Zu erwähnen wäre vielleicht noch mein umfassendes Know-how in der Gestaltung und Produktion von holografischen, frei im Raum schweben-den Inhalten, nach dem „Peppers-Ghost-Prinzip“. Aber das ist eine ganz eigene und andere Geschichte!
In den letzten Jahren habe ich mich wieder intensiv mit dem Thema Architektur-Fotografie auseinandergesetzt. Das gleiche gilt auf für die baubegleitende Fotoreportage. 
Wie schon gesagt: Das sollte hier mal „Über mich“ stehen.